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Die unerbittlichen Gesetze der Unterwelt

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Meist lässt sich das Pferd der Gedanken schwer anbinden, weil es schon lange an weltliche Verstrickungen gebunden ist. Der Affe des Herzens ist nicht gebändigt, sondern von der Welt der sinnlichen Reize umstrickt.

Das „Pferd der Gedanken“ und der „Affe des Herzens“ sind Bilder dafür, dass Menschen unbeständig sind und wirr umherdenken: wie ein Pferd, das wild umherläuft und sich nicht anbinden lässt, oder wie ein Affe, der umherspringt und sich nicht einschließen lässt. Meist sind sie schon lange von unheilvollen weltlichen Verbindungen festgehalten und von der Schönheit dieser Welt umstrickt. Deshalb erscheint es ihnen schwierig, wieder umzukehren.

Sie unterscheiden Nutzen und Schaden nicht, halten an ihrem Irrtum fest und kommen nicht zur Einsicht.

Es besagt: Solange die Vergeltung den der Unzucht Verfallenen noch nicht erreicht hat, vermag er Nutzen und Schaden noch nicht zu unterscheiden und handelt nach Belieben zügellos. Ist er erst auf den Irrweg geraten und ermahnt ihn jemand, so beharrt er stattdessen eigensinnig auf seiner Ansicht und weiß nichts von Reue und Einsicht.

Wissen sie denn nicht, dass weiße Gesichter wie Furong-Blüten unzählige Helden gefangen haben? Seht nur, wie schön geschminkte Frauen so vielen großen Männern geschadet haben.

Ein „weißes Gesicht wie eine Furong-Blüte“ ist das helle Gesicht einer Frau, schön anzusehen wie eine Furong-Blüte. „Schön geschminkt“ bedeutet, dass eine Frau sich prächtig schminkt und durch Rouge und roten Puder noch schöner erscheint. „Helden“ und „große Männer“ sind allesamt Menschen mit großen Fähigkeiten. Dass sie ihre Zukunft verderben, liegt tatsächlich daran, dass sie von weiblicher Schönheit gefangen und geschädigt werden. Wer weiß, wie viele es davon auf der Welt gibt?

Meidet es, meidet es! Wo soll sonst das Unheil enden?

„Meidet es, meidet es!“ hat den Ton einer nachdrücklichen Aufforderung, unbedingt darauf zu verzichten. Wer nicht darauf verzichtet, sondern es begeht, zieht Unheil und Katastrophen auf sich – wann sollten diese je aufhören? „Wo“ ist hier ein Fragewort. „Enden“ bedeutet aufhören.

Die Menschen der Welt sind zahlreich und mannigfaltig; ihre Stände und Arten sind nicht gleich.

Die Menschen auf der Welt sind sehr zahlreich. Ihre gesellschaftlichen Stellungen und ihre verschiedenen Arten können nicht alle gleich sein.

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