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《阴律无情》文化导读 · DE

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Durch diese Bindung verliert ihr Licht an Helligkeit, und ihre Körper werden schwerer. Zuerst schwindet die Fähigkeit zu fliegen; andere übernatürliche Fähigkeiten bleiben noch erhalten. Die Wesen können nicht in den Guangyin-Himmel zurückkehren und beginnen, auf der Erde zu wirtschaften, Familien zu gründen und gemeinsam zu leben. Ihre Nachkommen verlieren allmählich weitere Reinheit und Kraft. Der Richter beschreibt zunehmende Selbstsucht, Übertretungen, Krankheiten und Unglück. Mit den schlechten Handlungen entstehen auch die Höllen. Seine Erläuterung verweist auf das Śūraṅgama-Sūtra, das den Verzehr von Getreide mit den am Boden bleibenden Füßen verbindet: Auf die erste Bindung folgen weitere Lebensbedingungen und Entscheidungen.

Das ursprüngliche Licht gehört weiterhin zur Natur aller Wesen. Verblendung und eingeübte Gewohnheiten verdecken es; Reue, Gebote, Sammlung und Hilfe können seine Helligkeit wieder hervortreten lassen. Die Darstellung versteht Licht dabei auch als wahrnehmbare Eigenschaft geistigen Lebens. In der Lehrhalle verändert sich etwa die Ausstrahlung eines aufrichtig weinenden Mannes von dunklem zu hellerem Grau, und seine Gestalt wird leichter. Wie rasch eine solche Klärung möglich wird, hängt von früheren Belastungen und neu entstehenden Voraussetzungen ab. Die Hilfe der Bodhisattvas erreicht ein Wesen in diesen Zusammenhängen. Seine eigene Umkehr trägt dazu bei, dass aus der Möglichkeit einer Rückkehr ein tatsächlicher Wandel wird.

Die Herkunftserklärung beginnt am Anfang eines Weltzeitalters. Mofa bezeichnet dagegen die spätere Zeit des Niedergangs der Lehre, in der ihre Wirksamkeit abnimmt und Menschen sich von ihr entfernen. Ein Zitat aus dem Sūtra vom Erlöschen der Lehre verbindet diesen Niedergang mit veränderten Sitten und kürzeren Lebensspannen. Das Śūraṅgama-Sūtra dient an anderer Stelle auch zur Unterscheidung rechter Lehre. Herkunft, gegenwärtige Orientierung und Zukunft greifen so ineinander. Das Wissen um ein früheres lichtvolles Dasein soll sich in heutigen Handlungen bewähren: in gelebten Geboten, einem geklärten Geist und tätiger Hilfe, die weiteres Leid vermindert.

原节 5.8 · Vergessen und neu beginnen

Meng Pos Trank ermöglicht im Buch ein neues Zusammenleben ohne bewusste Erinnerung an frühere Personen und Ereignisse. Seine Anwendung hat einen bestimmten Bereich: Alle Wesen, die aus der Unterwelt erneut geboren werden, müssen ihn trinken. In Himmelswelten, im westlichen Reinen Land und in anderen Buddhafeldern gibt es ihn nicht. Auch die Unterwelt kannte ihn vor Meng Pos Amtsantritt noch nicht. Der Richter erläutert, dass selbst nach der Verwirrung beim Eintritt in den Mutterleib unter besonderen Umständen frühere Erinnerungen auftauchen könnten. Der Trank nimmt diese Erinnerungen vollständig, damit neue Familienbeziehungen nach dem fortwirkenden Karma entstehen können.

Meng Pos Aufgabe geht auf einen eigenen guten Wunsch zurück. Als Mensch führte sie ein keusches buddhistisches Leben und half Armen, besonders Frauen, die unter Ehe- und Familienpflichten litten. Sie förderte den Schutz von Leben, vegetarische Ernährung, Schriftrezitation und das Sprechen von Buddhanamen. Ihr Wunsch galt einer unschädlichen Suppe, die schmerzliche Erinnerungen nehmen und einen neuen Anfang ermöglichen sollte. Nach ihrem Tod gelangte sie durch ihre Verdienste in den Himmel und erhielt einen eigenen Palast. Später berief der Himmelskaiser sie an die eigens errichtete Terrasse des Vergessens hinter der zehnten Gerichtshalle. Geisterboten und Yakshas unterstützen dort ihre Arbeit.

Die Yuwangtai ist eine große Anlage mit Räumen zur Herstellung und Ausgabe des Tranks. Zu ihr führt auch ein besonderer ruhiger Durchgang durch einen Sitzungsraum mit Tischen und Hockern. Diese Abkürzung ist nur ohne laufende Sitzung zugänglich; in demselben Raum wurde der Auftrag zur Begleitung der Buchautorin erteilt. Der Trank selbst enthält fünf Geschmäcker: süß, sauer, bitter, scharf und salzig. Seine Zutaten bleiben gleich, ihre Anteile unterscheiden sich entsprechend den Bedingungen der kommenden Geburt. Bei großem Verdienst überwiegt Süße, bei ungünstigen Voraussetzungen Bitteres und Saures; im gewöhnlichen Fall mischen sich die Geschmäcker und löschen den Durst.

Diesen Gruppen entsprechen transparente, weiße und schwarze Behälter sowie die Kleidung der jeweils zuständigen Mitarbeiter. Die durchsichtigen Becher haben einheitliche Größe und Form, jedoch unterschiedliche Füße: glatt und angenehm, leicht erhaben verziert oder mit unangenehm drückenden dreieckigen Vorsprüngen. Besonders Begünstigte trinken links in kleinen Zimmern mit Tisch und Hockern; zwei Dienerinnen reichen die süßere Suppe. Rechts gibt es ebenfalls Tisch und Sitzgelegenheit, doch eine Dienerin bringt den gemischten Trank. Das unterschiedliche Erleben entspricht den jeweiligen Voraussetzungen der Geburt. Geschmack, Berührung und Betreuung stellen in der Beschreibung denselben Unterschied auf mehreren Ebenen dar.

Am Pavillon Meng Pos kommen besonders erschöpfte und durstige Wesen mit ungünstigeren Bedingungen zusammen. Wer genügend Kraft hat, trinkt selbst; andere werden gestützt und gefüttert. Ein konkreter Fall beschreibt eine Frau, die sich weigert: Ein Wächter schlägt ihr mit einer Forke gegen die Beine, sodass sie fällt und blutet. Ein zweiter hebt sie mit seiner Forke hoch und zwingt sie, drei Becher zu trinken. Zwei davon sind zusätzliche bittere Suppe als Strafe für die Weigerung. Der Richter sagt für ihr nächstes Menschenleben Schmerzen an den Beinen und Beschwerden am Hals voraus. Nach dem Trinken werden die benommenen Wesen weitergestützt.

Ein großer Fluss vor dem Pavillon verbindet diese Darstellung mit dem Übergang ins Menschenleben: Die Wesen fallen hinein und werden wieder als Menschen geboren. Ihr bewusster Zugang zu früheren Erfahrungen endet, während karmische Beziehungen in die neue Familie hineinreichen. Diese Vorgeschichte wirkt fort, ohne als Erinnerung verfügbar zu sein. Das neue Leben bietet zugleich Gelegenheit, den eigenen Geist erneut zu üben. Vergessen, fortwirkende Folgen und neue Entscheidungen gehören dadurch zusammen: Eine frühere Beziehung wird aus dem Gedächtnis genommen, während der Mensch unter veränderten Bedingungen weiterhandelt und seine Zukunft mitgestaltet.

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