Die Beteiligung kann über den eigenen Fang hinausreichen. Ein verstorbener Großhändler für getrocknete Meeresprodukte beschreibt, wie er trotz seines Vermögens unter oberflächlichen Geschäftsfreundschaften litt. Aus seiner Vorliebe fürs Angeln eröffnete er einen Laden für professionelle Angelgeräte und Ausrüstung für Berg- und Erkundungstouren. Unerwarteter Erfolg und neue gleichgesinnte Freunde bestärkten ihn. Er begann, Angeltechniken zu bewerben, Unternehmen und Gruppen anzusprechen und Bootsfahrten mit Geburtstagsfeiern und vollständigen Veranstaltungspaketen zu organisieren. Anderen half er beim Eröffnen von Angelrestaurants und weiteren Geschäften. Seine Erzählung verbindet persönliches Vergnügen mit Verkauf, Werbung und der gezielten Förderung der Tätigkeit anderer.
Beim Fangsheng soll die Tätigkeit unmittelbar dem gefangenen Wesen zugutekommen. Die Unterweisung zu den Geistkindern beschreibt Freude und Dankbarkeit der befreiten Tiere und eine dadurch entstehende günstige Verbindung. Der Handelnde erhält die Gelegenheit, Leben zu bewahren und einen guten Entschluss auszuführen. Das daraus erwachsende Verdienst kann zusätzlich einem anderen Wesen gewidmet werden, etwa einem vor der Geburt verstorbenen Kind. Rettung und Widmung haben so verschiedene unmittelbare Empfänger und gehören dennoch zu einer zusammenhängenden Fürsorge. Die religiöse Bedeutung verbindet die Absicht des Helfenden mit der tatsächlich vollbrachten Hilfe für ein anderes Leben.
Zum Schutz eines Tieres gehört auch seine Lage nach der Freilassung. Sein Zustand und eine Umgebung, in der es weiterleben kann, bleiben für die Hilfe wesentlich. Kenntnisse über das betroffene Tier und seinen Lebensraum ermöglichen eine sorgsame Entscheidung. Die Aufmerksamkeit reicht dadurch über den Augenblick des Öffnens oder Zurücksetzens hinaus. Sie verfolgt das Wohlergehen desjenigen, dem die Tat gelten soll. So kann ein guter Entschluss durch fortgesetzte Rücksicht eine konkrete Form erhalten. Körperliche Handlungen, die Rücksicht auf andere Wesen und eine auf Dauer gerichtete Übung verbinden sich in dem Wunsch, weniger Leid und bessere Lebensmöglichkeiten entstehen zu lassen.
预定新第 6 章(原第 6 章) · Eine Ordnung ohne Ansehen der Person
Die Folgen einer Handlung richten sich nach ihren Ursachen und Bedingungen. Auch Menschen mit Rang, Vermögen oder einem religiösen Amt tragen Verantwortung für das, was sie tun. Die Verwaltung der Unterwelt soll diese Zusammenhänge erkennen und ihnen entsprechend handeln. Ihre Gottheiten haben unterschiedliche Aufgaben: Sie bewahren Lebensdaten, prüfen verborgene Taten, bearbeiten Klagen und führen Entscheidungen aus. Register, Mitteilungen und Berechtigungszeichen machen diese Aufgaben verständlich. Zugleich zeigen die Erklärungen über eigene Fehler und frühere Gelübde, dass ein Amt seine Träger in die gemeinsame Ordnung von Ursache und Wirkung einbindet. Bildung und Wissen erhalten ihren Wert darin, wie sie das Handeln gegenüber anderen prägen.
原节 6.1 · Der Himmelskaiser und sein Auftrag zur Hilfe
Der Himmlische Kaiser nimmt im Buch Eingaben aus der Unterwelt entgegen, erteilt Aufträge und lässt gute Vorhaben unterstützen. Tiandi ist seine Anrede. Über seinem Palast steht Dishi Tian, der buddhistische Name Śakras, eines Herrschers der Himmelswelt. Auch der später angeführte Titel der „Vom Buddha verkündeten Schrift über die Fragen Śakras“ bezieht sich auf ihn. Daneben verwendet das Buch Yudi; Yuhuang ist eine weitere verbreitete Form des Titels Jade-Kaiser. Seine Verehrung gehört zur daoistischen und chinesischen volksreligiösen Überlieferung. Ein Hof mit Gottheiten, Ämtern und Eingaben gibt dieser himmlischen Verantwortung eine konkrete Gestalt.
Der Auftrag zum Yinlü wuqing verbindet die verschiedenen Zuständigkeiten. Fengdu meldet überfüllte Höllen und erheblichen Personalmangel. Der Himmelskaiser bittet darauf Buddha, einen geeigneten Praktizierenden auszuwählen, der bei vollem Bewusstsein die Strafstätten wahrnimmt und anschließend verständlich darüber schreibt. Die geforderte Gebotstreue gehört zur Eignung für diesen Dienst. Himmlische Wesen werden mit dem Schutz der Arbeit beauftragt. Auch Menschen, die das gelesene Buch weiterverbreiten oder nachdrucken, sollen durch ihnen verbundene Himmelswesen Unterstützung bei guten Wünschen erhalten. Die Veröffentlichung dient dem Ziel, Menschen zur Umkehr zu bewegen, damit ihre weiteren Handlungen weniger Leiden hervorrufen.
An den Zugangsregeln des Palastes wird der Zusammenhang zwischen Auftrag und Befugnis sichtbar. Zwei bewaffnete Himmelsgeneräle haben bereits die Anweisung, den Richter und die beauftragte Verfasserin ohne erneute Meldung einzulassen. Sie begrüßen beide freundlich, treten zur Seite, und das Tor öffnet sich selbst. Im großen Palast führt eine himmlische Dienerin zur Halle und meldet die unterschiedlichen Rollen: den Richter aus der Unterwelt und eine Frau aus der Menschenwelt. Der Richter hat eigene Amtsgeschäfte vorzutragen. Die zusätzliche Bitte betrifft den Ursprung des Buchauftrags. Vorherige Weisung, Zugang und Anmeldung gehören zu dieser förmlichen Aufnahme.
Die Gestalt des Herrschers verbindet Würde und Milde. Seine rechteckige Krone trägt vorn und hinten herabhängenden Schmuck; das Gewand leuchtet zunächst in sieben sanften Farben und wechselt zu Weiß, Elfenbein, Hellgrün und Gold. Die kniende Besucherin senkt den Kopf, bis der Kaiser sie aufstehen heißt. Sie nennt sich min nü, eine Frau aus dem Volk; er gebraucht zhen, das kaiserliche „Ich“. Seine Stimme wird als mitfühlend beschrieben. Kleidung, Anrede und Körperhaltung zeigen den Rangunterschied, während das Gespräch Fürsorge für die Menschen und die ihnen anvertraute Aufgabe ausdrückt.