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《阴律无情》文化导读 · DE

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Die Größe des Verdienstes verbindet der Richter mit dem Anliegen des Helfenden. Leiden lindern, keine Gegenleistung erwarten und nach der Tat innerlich nicht an ihr festhalten: Einer solchen Haltung schreibt er grenzenloses Verdienst zu. Eine Widmung richtet die Frucht ausdrücklich an einen Empfänger, beispielsweise an ein verstorbenes Kind. Zugleich spricht die Erklärung von größeren und kleineren Anteilen, die dem Kind zukommen. Menge, Hingabe und ausgeführte Tätigkeit erscheinen gemeinsam. Ein Geldbetrag kann eine Gabe ermöglichen, während das religiöse Verdienst aus dem Zusammenhang der Handlung beurteilt wird. Auch Zeit, Fürsorge oder eine Lebensrettung können darin eine erhebliche Rolle spielen.

Der Richter beschreibt Nahrung, Kleidung, Lebensdauer und weitere Bedingungen zunächst als bei der Geburt festgelegt. Bei den besonders Guten unterscheidet er gewöhnliche Menschen von Buddhas und Bodhisattvas, die aufgrund ihres Gelübdes erscheinen. Letztere seien von festgelegtem Karma frei; auch gezeigtes Leiden binde ihr erwachtes Inneres nicht. Ihre Hilfe bleibe dennoch der ursächlichen Ordnung gemäß. Gewöhnliche Menschen könnten durch großes Mitgefühl und wachsendes verborgenes Verdienst bisherige Grenzen überwinden; besonders schweres Fehlverhalten führe dagegen abwärts. So werden anfängliche Lebensbedingungen und ihre weitere Veränderung zusammen beschrieben. Nahrung, Besitz und Lebenszeit bilden Möglichkeiten für die Übung. Ihr sorgsamer Gebrauch kann dazu beitragen, dass aus empfangenem Wohlergehen wiederum Hilfe für andere entsteht.

原节 1.6 · Nahrung bewahren und empfangenes Wohlergehen achten

Xifu bedeutet, empfangenes Wohlergehen sorgsam zu bewahren. Bei der Nahrung verbindet sich damit Dankbarkeit für ihre vielen Voraussetzungen: Erde, Wasser, Luft und Sonne ermöglichen Wachstum; Bauern säen, bewässern und ernten; Eltern versorgen ein Kind, solange es dies noch nicht selbst kann. Hinzu kommt die religiöse Erklärung, ausreichende Nahrung sei eine Frucht früherer Großzügigkeit und des Haltens von Geboten. Wugu, die „fünf Getreide“, bezeichnet überliefert Getreide und andere Nahrungspflanzen, wobei die Listen je nach Schrift variieren. Im Namen der entsprechenden Hölle umfasst die reiche Ernte auch zubereitete Gerichte, Gebäck, Wasser und andere Getränke.

Nahrung erhält den Körper und damit auch die Möglichkeit, zu lernen und religiös zu üben. Genießen und Bewahren gehören hier zusammen. Die Schilderung der Wugu fengshou-Hölle führt dagegen wiederholtes Wegwerfen vor Augen. Eine junge Frau habe täglich neue Köstlichkeiten gekauft, aus Sorge um ihre Figur jedoch wenig gegessen und ältere Speisen grundsätzlich abgelehnt. Neue Produkte hätten sie immer wieder zum Kauf veranlasst. Beim Zähneputzen und Waschen habe sie außerdem das Wasser laufen lassen. Ihr zugeordneter Bereich enthalte nun sämtliche vergeudeten Vorräte. Sie müsse sie essen und erlebe dabei sauren Geruch, Übelkeit und fortgesetztes Erbrechen.

Bei einer älteren Hausfrau werde ein noch größerer Vorrat sichtbar. Um seltener einkaufen zu müssen, habe sie Lebensmittel angehäuft, zu viel gekocht und Reste oder Verdorbenes weggeworfen. Auf die Bitte ihres Mannes, Essen und Wasser zu schonen, habe sie mit Beschimpfungen reagiert. Schließlich habe sie absichtlich mehr gekauft und verrotten lassen. Der Richter erklärt diese persönlichen Bereiche durch die Aufzeichnungen der begleitenden Gottheiten: Jeder finde seine eigenen verschwendeten Lebensmittel wieder. Die fortgesetzte Ablehnung einer möglichen Änderung gehört ebenso zu dem beschriebenen Geschehen wie die Menge. Gute und schlechte neue Handlungen können die vorhandenen Lebensbedingungen jeweils weiter verändern.

Für unabsichtlich oder unbemerkt verdorbene Nahrung gibt dieselbe Unterweisung eine andere Antwort. Sie solle nicht mehr gegessen werden, weil dies Krankheit oder andere Beschwerden verursachen könne. Für das Versehen sei Reue angebracht, verbunden mit größerer Aufmerksamkeit in Zukunft. Als anschließende religiöse Gabe nennt der Richter das Auslegen nach Buddha-Anrufung oder einer gesprochenen Formel für kleine Tiere im Wald oder Gras; auch Lebewesen im Meer nennt er als Empfänger. Diese Empfehlung gehört zu seiner Vorstellung des Gebens und guter Beziehungen. Ihr Ausgangspunkt ist ein unbeabsichtigter Verlust, auf den nun mit Einsicht und künftig sorgfältigerem Umgang geantwortet werden soll.

Einzelne Lebensmittel haben weitere Bedeutungen. Furu besteht aus fermentierten Tofustücken; beanstandet werden Zubereitungen mit Alkohol. Lingzhi ist ein traditionell verwendeter Heil- und Speisepilz. Im Bericht dient er als Vergleich für eine Suppe des Geisterbereichs, deren Verkäuferin erst im folgenden Jahr zu einer weiteren Portion rät. Andere Alltagsregeln folgen anderen Gründen: Beim Rauchen nennt der Richter Schäden für den Rauchenden und seine Umgebung, beim Angeln den Schrecken des Fisches. Beim Gebrauch gemeinsam verwalteter Gegenstände kommt die Erlaubnis hinzu. Die Verantwortung ergibt sich jeweils daraus, welche Lebensbedingungen genutzt werden und wen die Handlung berührt.

原节 1.7 · Eigentum, Nutzung und Zustimmung

Etwas verwenden zu dürfen ist ein wesentlicher Teil des Gebots gegen das Stehlen. Buyuqu bezeichnet das Nehmen dessen, was einem nicht gegeben wurde. In der zusammengefassten Unterweisung Dizangs umfasst dies auch die private Nutzung von Arbeitsmitteln: ein Mobiltelefon mit Firmenstrom laden, privat telefonieren, Schreibwaren für sich verwenden oder mit nach Hause nehmen, persönliche Unterlagen kopieren und faxen. Die genannte Voraussetzung ist bei allen diesen Beispielen dieselbe: Es fehlt die Zustimmung des Unternehmens. Gegenstände, Energie und Dienste werden damit gemeinsam unter der Frage betrachtet, wer über ihre Verwendung verfügen darf und für welchen Zweck sie bereitgestellt sind.

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