91. ZH-L0653 Die Wiedergeburt als Frau und die Scheidung werden hier innerhalb der karmischen Deutung der Erzählung dargestellt. Die Übersetzung übernimmt daraus weder eine Rangordnung des menschlichen Werts nach Geschlecht noch eine Schuldzuweisung an geschiedene Menschen.
92. ZH-L0672 Eine chinesische Fassung des Yuli Baochao in moderner Sprache nennt Danchi und Wumi ebenfalls in ihrer Überlieferungserzählung. Diese Entsprechung betrifft eine vom Werk selbst erzählte Tradition. Sie ist kein unabhängiger historischer Beleg für eine Höllenreise, die Entstehungszeit oder die hier behauptete Echtheit.
93. ZH-L0674 Die Zahl von fünfhundert Menschen gehört zur moralischen Einschätzung des Richters innerhalb der Erzählung. Es werden weder eine Stichprobe noch ein Erhebungsverfahren angegeben. Der Absatz stellt keine überprüfte Bevölkerungsstatistik dar.
94. ZH-L0687 Kapitel 2 des Sutras der ursprünglichen Gelübde Kṣitigarbhas (T 412) beschreibt sehr viele Manifestationen, die in verschiedenen Welten wirken. Diese Entsprechung belegt nicht die Einzelheiten des vorliegenden Berichts, etwa heutige Verkörperungen oder täglich drei Unterweisungen. Das zitierte Gelübde entspricht dem Sinn nach dem Gelübde eines vornehmen Mannessohnes in Kapitel 1, ohne dessen Wortlaut genau wiederzugeben.
95. ZH-L0695 Das „negative Magnetfeld“ und die Lebenskraft gehören hier zur spirituellen Beschreibung der Erzählerin. Der Bericht enthält keine Messungen, die diese Angaben als physikalische Phänomene oder als Nachweis eines körperlichen Schutzes vor Hitze bestätigen würden.
96. ZH-L0697 Die Vorlage nennt Grad, ohne die Temperaturskala anzugeben. Die Übersetzung ergänzt daher nicht „Celsius“ und behandelt die Temperaturangaben nicht als überprüfte Messwerte.
97. ZH-L0703 Die Aussagen über körperliche und lebensbedrohende Schäden durch Selbstbefriedigung gehören zur wiedergegebenen religiösen Rede; sie werden nicht als gesicherte medizinische Tatsachen dargestellt. Die französische Gesundheitsbehörde Santé publique France beschreibt Selbstbefriedigung als möglichen Teil der Erkundung des eigenen Körpers und empfiehlt ein Gespräch mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer erwachsenen Vertrauensperson, wenn sie im Alltag zu viel Raum einnimmt.
98. ZH-L0718 Die „zehn Räder“ erinnern an die Terminologie des Sutras von Kṣitigarbhas zehn Rädern (T 411), dessen zweites Kapitel zehn Buddha-Räder behandelt. Diese Verbindung bedeutet nicht, dass die gesamte Verehrungsformel als wörtliches Zitat einer aufgefundenen kanonischen Stelle nachgewiesen ist.
99. ZH-L0728 Der Name Tathāgata des Lichtes des rechten Dharma entspricht 正法明如來 in T 1060. Dort gilt Avalokiteśvara als früherer Buddha, der aus Mitgefühl als Bodhisattva erscheint. Dies bestätigt nicht sämtliche Erklärungen dieses Kapitels. Die Bezeichnung „Mutter der sieben Buddhas“ bleibt unverändert; ihre genaue Quelle ist noch nicht geklärt.
100. ZH-L0729 Das Gefängnis im Mutterleib und die karmische Erklärung vorgeburtlicher Todesfälle gehören zur Kosmologie der Erzählung, nicht zu gesicherten medizinischen Erklärungen. Schwangerschaftsverluste können unterschiedliche medizinische Ursachen haben, die nicht immer festzustellen sind. Aus diesem Bericht lässt sich keine Schuld eines Kindes oder seiner Eltern ableiten.