111. ZH-L0815 Die Geburt aus einer Lotusblüte gehört hier zur Vorstellungswelt des Reinen Landes; gemeint ist keine Verwandlung des menschlichen Körpers in eine Pflanze. Das Sutra des Unermesslichen Lebens (T 360, Rolle 2) beschreibt bei der Wiedergeburt im Buddha-Land eine spontane Geburt in einer kostbaren Blüte. Diese Parallele bestätigt nicht sämtliche besonderen Zusagen des vorliegenden Buches.
112. ZH-L0831, ZH-L0833 Der Text formuliert zunächst, dass lebende Menschen nicht in die Unterwelt kommen können, und beschreibt anschließend außergewöhnliche lebende Besucher. Die Übersetzung bewahrt beide Aussagen, ohne eine Einschränkung wie „im Allgemeinen“ hinzuzufügen.
113. ZH-L0836 Die „acht Zeichen“ (bāzì) bezeichnen Geburtsjahr, Geburtsmonat, Geburtstag und Geburtszeit im traditionellen chinesischen Kalender. Jede dieser vier Angaben besteht aus zwei Zeichen: einem „Himmelsstamm“ und einem „Erdzweig“.
114. ZH-L0844, ZH-L0845, ZH-L0846 Die Aussagen über Ernährung, Schlaf und Lebensdauer stammen vom Richter innerhalb der Erzählung. Ihre Übersetzung ist keine Empfehlung, auf Nahrung oder Schlaf zu verzichten.
115. ZH-L0869 Der hier hergestellte Zusammenhang zwischen Verleumdung und Krebs gehört zur religiösen Deutung der Erzählung, nicht zu einer medizinischen Diagnose. Eine Krebserkrankung ist kein Beweis für moralisches Fehlverhalten.
116. ZH-L0859 Dharmadhātu (chinesisch fajie) bezeichnet den umfassenden Bereich der Wirklichkeit, also die Gesamtheit der Erscheinungen.
117. ZH-L0861 Kapitel 2 beschreibt Menschen, bei denen sich gute und schlechte Taten die Waage halten, als Bewohner des Geisterwegs. Hier werden Geistwesen, die als weder gut noch böse beschrieben werden, wieder als Menschen geboren. Wie sich diese beiden Aussagen zueinander verhalten, erläutert der Text nicht.
118. ZH-L0892 Eine Erkältung wird durch Viren verursacht, nicht allein durch Temperaturschwankungen.
119. ZH-L0896 Die Anwesenheit von Geistwesen an Menschen und der unmittelbare Einfluss von Gedanken auf das Klima gehören hier zu Ayus religiöser Deutung. Diese Passage ist weder eine medizinische Diagnose noch eine naturwissenschaftliche Erklärung des Wettergeschehens.
120. ZH-L0900 „Bruder“ ist hier eine respektvolle Anrede; Ochsenkopf wird damit nicht als Ayus leiblicher Bruder bezeichnet.