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《阴律无情》

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Der Richter der Unterwelt sagt: „Die kürzeste Lebensspanne beträgt 300 Jahre, die längste 1.500 Jahre. Bei Wesen, die Wurzeln des Guten besitzen und praktizieren, kann die Lebensspanne vorzeitig enden, und sie können in die Menschenwelt oder in die Himmel aufsteigen. Was die Nahrung betrifft, so müssen sie nicht wie die fühlenden Wesen in der Welt der Lebenden jeden Tag drei Mahlzeiten essen. Sie ernähren sich durch Berührung und nehmen dabei die Essenz der Nahrung auf. Eine einzige Mahlzeit kann sie ungefähr ein Jahr lang sättigen. Wenn ihre Nachkommen in der Welt der Lebenden ihnen einmal im April zum Qingming-Fest Opfergaben darbringen, können sie davon ein Jahr lang satt sein. Man muss jedoch unbedingt daran denken, den Vorfahren niemals Fleisch als Opfergabe darzubringen. Dadurch würde sich die karmische Schuld der Vorfahren im Daseinsbereich der Geister vergrößern. Ihre Nachkommen in der Welt der Lebenden sollten vegetarische Speisen, frische Blumen, Obst und dergleichen als Opfergaben verwenden. Am besten ist es natürlich, Sutren zu rezitieren, den Namen des Buddha anzurufen, Verdienste zu sammeln und Gutes zu tun. Diese Verdienste sollten sie den Vorfahren widmen, um ihnen ihre Fürsorge und Erziehung zu vergelten und ihnen zu ermöglichen, bald aus ihrem Dasein befreit zu werden und aufzusteigen.

Für heute ist es genug. Vergiss nach deiner Rückkehr nicht, den Menschen zu sagen, dass sie ihren Vorfahren kein Fleisch mehr als Opfergabe darbringen sollen. Fleischopfer lassen die Vorfahren nur leiden.“ Dieser Besuch im Wohngebiet der einfachen Bewohner der Unterwelt hat mir wahrhaftig die Augen geöffnet, meinen Horizont erweitert und mich vieles gelehrt. Wenn Menschen nach dem Tod zu Geistern werden, gibt es tatsächlich einen anderen Lebensraum und eine andere Welt, in der sie ihr noch nicht abgeschlossenes Leben unter karmischer Vergeltung fortsetzen.

Ich danke dem Richter der Unterwelt für seine Unterweisung! Auf der weißen Lotusblüte kehre ich nach Hause zurück.

16. Schöpfer pornografischer Bilder aus der mehr als 1.900 Jahre zurückliegenden Westlichen Han-Zeit sind bis heute in der großen Hölle gefangen und leiden!

Ich bin dankbar für die vielfältigen mitfühlenden, geschickten Mittel, mit denen der Buddha die Wesen führt und erlöst und für alle Menschen unterschiedliche Gelegenheiten zur Übung schafft. Wer in der Übung nicht voranschreitet, fällt zurück. Ich schäme mich wirklich: Eigentlich wollte ich gestern Abend in die Hölle gehen, habe es aber wegen meiner Müdigkeit aufgeschoben. Deshalb bitte ich hier vor den Buddhas und Bodhisattvas reumütig um Vergebung. In vielen Sutren lehrt uns der Buddha, wie wir uns eifrig bemühen und die Gebote halten sollen. Ich schäme mich, ich schäme mich!

Im Avataṃsaka-Sūtra sagt der Buddha: „Kinder des Buddha! Ein Bodhisattva-Mahāsattva besitzt zehn Arten eifrigen Bemühens. Welche zehn? Eifriges Bemühen, alle fühlenden Wesen zu unterweisen und zu wandeln; eifriges Bemühen, tief in alle Dharmas einzudringen; eifriges Bemühen, alle Welten zu schmücken und zu läutern; eifriges Bemühen, alles zu praktizieren, was die Bodhisattvas lernen; eifriges Bemühen, das Böse aller fühlenden Wesen zu beseitigen; eifriges Bemühen, alles Leid in den drei leidvollen Daseinsbereichen zum Erlöschen zu bringen; eifriges Bemühen, sämtliche Dämonen zu überwinden; eifriges Bemühen um die Verwirklichung des Wunsches, allen fühlenden Wesen ein reines Auge zu sein; eifriges Bemühen, allen Buddhas Gaben darzubringen; eifriges Bemühen, alle Tathāgatas zu erfreuen. Dies sind die zehn. Wenn die Bodhisattvas fest in diesen Dharmas verweilen, erlangen sie die unübertroffene Vollkommenheit des eifrigen Bemühens der Tathāgatas in ihrer ganzen Fülle.“ Ich habe das Gefühl, dass mir beim Lernen und Praktizieren noch immer der nötige Eifer fehlt. Ich muss mich wirklich doppelt anstrengen, um voranzukommen.51

Betrachten wir auch das Kapitel „Versammlung zum Schatz der Bodhisattvas“ im Mahāratnakūṭa-Sūtra. Der Buddha sagt: „Ohne Furcht, ohne Schrecken, ohne Bestürzung, ohne Angst. Sie entfalten die mutige Macht der vier Arten von Standfestigkeit. Sie bemühen sich immer eifriger um die subtilen Dharma-Zugänge des Bodhisattva-Schatzes. Sie geben sie nicht auf, verlassen sie nicht, entfernen sich nicht von ihnen und trennen sich nicht von ihnen. Sie erlangen in vollkommener Fülle kraftvolles gläubiges Verständnis, standfestes gläubiges Verständnis, standfeste Geduld und standfestes rechtes Bemühen. Śāriputra, ich werde dir anhand eines Gleichnisses das geschickte Mittel für standfeste Geduld und standfestes rechtes Bemühen darlegen, damit die Bodhisattvas standfeste Geduld und standfestes rechtes Bemühen erlangen und den Bodhisattva-Weg ohne Rücksicht auf Leib und Leben gehen.“27 Ich schäme mich wirklich. Schon nach einigen aufeinanderfolgenden Reisen in die Hölle bin ich müde. Ich werde der großen Güte der Buddhas und Bodhisattvas, die mich unterweisen und führen, nicht gerecht. Ich muss mich weiter bemühen, die Gebote gewissenhaft halten und eifrig praktizieren, um die Güte der Buddhas und Bodhisattvas zu vergelten. Mögen auch alle anderen grenzenlose Kraft erlangen, sich mutig und eifrig bemühen, im rechten Bemühen voranschreiten und ihre Gebotstreue wie eine leuchtende Perle bewahren.

Vor dem Aufbruch entdecke ich eine weitere Lotusblüte unter meinen Füßen. Dank den Dharma-Beschützern! Die Buddhas und Bodhisattvas sind immer mitfühlend! Mit der zusätzlichen Lotusblüte geht es heute sehr viel schneller. In einem einzigen Augenblick bin ich in der Hölle. Ich begrüße den Richter der Unterwelt ehrerbietig; er wartet bereits auf mich.

Heute möchte ich den Richter der Unterwelt nach der karmischen Vergeltung für jene fragen, die pornografische Bücher schreiben, drucken oder verkaufen, für die Unternehmer, die pornografische Filme drehen oder pornografische optische Datenträger herstellen, für die Darsteller in pornografischen Filmen und für jene, die Mittel zur Förderung sexuellen Fehlverhaltens, etwa Aphrodisiaka, verkaufen.

Der Richter der Unterwelt führt mich sofort zur Besichtigung einer Hölle namens „Hölle Yanhua Fangun“. Schon während unseres Gesprächs spüren wir eine andersartige Atmosphäre, eine sehr negative – man sollte wohl sagen: Qi sexueller Begierde. Die gesamte Hölle ist ohnehin von unendlichem Yin-Qi erfüllt, doch in dieser Hölle ist das Qi sexueller Begierde noch sehr, sehr viel stärker. Es überlagert das Yin-Qi geradezu. Dazu kommt ein durchdringender faulig-fischiger Gestank. Wenn ich nicht den Menschen davon berichten wollte, würde ich mir das wirklich nicht ansehen wollen.52

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