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《阴律无情》

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Um einige schöne junge Mädchen als Werkzeuge ihres Gelderwerbs unter Kontrolle zu halten, hatten diese beiden schuldigen Seelen sie zu Lebzeiten immer wieder zu zahlreichen Abtreibungen gebracht und ihnen schlechte Gewohnheiten angewöhnt. Einige wurden später von Männern, mit denen sie karmisch verbunden waren, geheiratet und als Ehefrauen oder Nebenfrauen nach Hause geholt. Bei manchen zerbrach jedoch die Familie, weil sie keine Kinder bekommen konnten. Andere litten infolge ihres früheren Drogenkonsums und der Abtreibungen an lebenslangen Folgeschäden, etwa chronischen gynäkologischen Erkrankungen, Störungen des zentralen Nervensystems oder Taubheits- oder Lähmungserscheinungen an Händen und Füßen. Eine von ihnen wurde wegen einer geistigen Störung von ihrem Mann verlassen. Danach verstieß auch ihre Familie sie, und sie landete auf der Straße. Es gab wirklich viel zu viele solcher Geschehnisse, die man kaum mit anhören konnte.56

König Taishan sagt: „Ihr beiden grimmigen Geisterschergen mit den Fangzähnen, hört meinen Befehl! Führt sie sofort ab! Bringt sie in die Hölle Yanhua Fangun. Dort sollen sie zunächst 100.000 Jahre bestraft werden. Dann sehen wir, ob sich in ihrem Herzen Reue zeigt, und entscheiden weiter.“ Nun zittern die Beine der beiden schuldigen Seelen heftig, und ihre Körper beben unaufhörlich. Doch inzwischen ist alles zu spät.

Der Richter der Unterwelt sagt: „Schuldige Seelen dieser Art müssen gewöhnlich sehr, sehr lange in der Hölle Strafen erleiden. Erst wenn alle Wesen, denen sie jemals geschadet haben, vollständig von sämtlichen Folgeschäden befreit sind, die dadurch entstanden sind, dass diese beiden sie zum Drogenkonsum, zu Abtreibungen und Ähnlichem angestiftet haben, und all diese Folgeschäden verschwunden sind, besteht für sie die Möglichkeit, die große Hölle zu verlassen.“

Ich, Ayu, frage den Richter der Unterwelt: „Wenn manche Handlungen das Denken eines Menschen tiefgreifend beeinflussen und vergiften, kann es vielleicht mehrere Leben dauern, bis die Schäden vollständig geheilt sind. Dann muss man also auch mehrere Leben lang warten, oder?“ Der Richter der Unterwelt antwortet: „Richtig! Wie lange jemand braucht, um sich von einer Schädigung zu erholen, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bei manchen dauert es länger, bei anderen kürzer. Je kürzer die Zeit, desto besser natürlich. Manche Seelen halten jedoch besonders hartnäckig an etwas fest und brauchen schon 1.000 Jahre, um ein einziges Problem zu lösen. Eine solche Seele kann in einem bestimmten Raum verweilen und sich weigern, ihn zu verlassen. Der Grund dafür ist ihre Anhaftung. Früher gab es einmal eine junge Prostituierte. Sie war recht hübsch und hatte sich glücklicherweise keine besonders schlechten Gewohnheiten angewöhnt; sie hatte lediglich das Rauchen und Trinken gelernt. Eigentlich mochte sie weder rauchen noch trinken, sondern hatte es nur wegen ihrer Arbeit gelernt. Auf Betreiben und unter der Organisation des Zuhälters und der Bordellwirtin ließ sie innerhalb von nur anderthalb Jahren ganze sechs Abtreibungen vornehmen. Später heiratete ein Kaufmann, mit dem sie karmisch verbunden war, die Prostituierte und nahm sie als seine Ehefrau zu sich nach Hause. Er wusste nicht, dass sie in so jungen Jahren bereits sechs Abtreibungen hinter sich hatte. Nach der Heirat zeigte sich, dass sie infolge der Abtreibungen lebenslang keine Kinder bekommen konnte und an einer gynäkologischen Erkrankung litt. Deshalb heiratete der Kaufmann bald eine andere Geliebte, um seine Familienlinie fortzuführen. Weil die Prostituierte wegen ihrer Unfruchtbarkeit verlassen worden war, konnte sie sich innerlich nicht damit abfinden. Nach dem Ende ihres Lebens blieb ihre Seele 1.000 Jahre lang im Daseinsbereich der Geister. Erst als sie dem rechten Dharma begegnete, zu dem sie eine karmische Verbindung hatte, verließ sie diesen Daseinsbereich.“56

Der Richter der Unterwelt fährt fort: „Ich schildere dir das nur in groben Zügen. Denn bei jeder schuldigen Seele, die zur Bestrafung in die Hölle kommt, spielen auch die Probleme anderer Seelen eine Rolle, denen sie geschadet hat. Grundsätzlich muss jedes einzelne Wesen, das von dieser schuldigen Seele geschädigt worden ist, zuerst von seinem Leid befreit sein, ganz gleich, auf welchem der sechs Daseinswege es sich befindet. Erst dann darf die schuldige Seele die Hölle verlassen. Wie lange die beiden schuldigen Seelen von eben tatsächlich in der Hölle die Vergeltung für ihre Vergehen erleiden müssen, lässt sich derzeit noch nicht abschließend bestimmen. Dies ist erst der Anfang.“

„Gut! Für heute belassen wir es dabei. Kehre erst einmal zurück!“

„Ja, Richter der Unterwelt!“

Ich, Ayu, lege die Handflächen zusammen und verneige mich zum Abschied vor dem Richter der Unterwelt! Ich danke ihm!

Auf der weißen Lotusblüte kehre ich zurück!

18. Die karmische Vergeltung in der Hölle für das Weiterreichen und Teilen pornografischer Bücher, Zeitschriften und optischer Datenträger

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