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《阴律无情》

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Sehen wir uns auch an, was der Buddha im „Brahmajāla-Sutra“ sagt: „Alle Männer sind meine Väter. Alle Frauen sind meine Mütter. In jedem meiner Leben bin ich durch sie geboren worden.“ Der Buddha sprach: „Kind des Buddha! Ob man selbst tötet, andere zum Töten anweist, durch geeignete Mittel tötet, das Töten lobt, sich mitfreut, wenn man es geschehen sieht, oder gar durch Beschwörungen tötet: die Ursachen des Tötens, die Bedingungen des Tötens, die Methoden des Tötens und das Karma des Tötens – kein Wesen, das Leben besitzt, darf absichtlich getötet werden. Ein Bodhisattva soll beständig Mitgefühl und kindliche Ehrerbietung im Herzen hegen und mit geeigneten Mitteln alle Lebewesen retten und schützen. Wer stattdessen seinen Regungen freien Lauf lässt und nach Belieben Lebewesen tötet, begeht damit ein Pārājika-Vergehen eines Bodhisattvas.“ In vielen Sutren hat der Buddha bereits ausführlich über die karmische Vergeltung in der Hölle für das Töten von Lebewesen gesprochen.68

Nun gehe ich in die Hölle, um den Richter der Unterwelt zu fragen: Welche karmische Vergeltung erwartet Ärzte, die bei anderen Abtreibungen vornehmen?

Ich bitte um den Schutz der Kraft des Buddha! Auf der weißen Lotusblüte breche ich auf!

Amitābha! Ich, Ayu, lege die Handflächen zusammen und verneige mich vor dem Richter der Unterwelt!

Heute möchte ich den Richter der Unterwelt fragen: Welche karmische Vergeltung erwartet Ärzte, die bei anderen Abtreibungen vornehmen?

Der Richter der Unterwelt sagte: „Vor 70 Jahren mussten Ärzte, die Abtreibungen vornahmen, lediglich für 1.000 Jahre in die Hölle des Heulens, für 1.000 Jahre in die Hölle der Schwertblätter, für 1.000 Jahre in die Hölle der Herzzerstörung, für 1.000 Jahre in die Eishölle und für 1.000 Jahre in die Hölle der Augenbeschießung. Erst wenn alle geschädigten Säuglingsgeister erfolgreich in der Menschenwelt wiedergeboren worden waren, konnten die betroffenen Ärzte vom Leiden in der Hölle befreit werden. Anschließend musste man sehen, wie gut sich ihr Geist erholt hatte, um zu entscheiden, wann sie wieder in der Menschenwelt geboren werden konnten. Bei ihrer Wiedergeburt in der Menschenwelt hatten sie ein kurzes Leben und viele Krankheiten. Gewöhnlich litten sie unter Taubheitsgefühlen an Schultern, Nacken, Händen, Füßen und anderen Körperstellen, Nervosität, Kopfschmerzen, Kreuz- und Rückenschmerzen, Epilepsie, chronischer Rhinitis, verschiedenen Frauenkrankheiten, der Unfähigkeit, ehelichen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, nächtlichem Harndrang und so weiter. Es ist unmöglich, sämtliche Krankheitsbilder auf einmal vollständig darzulegen. Kurz gesagt: Welche Schmerzen die abtreibenden Ärzte den Säuglingsgeistern damals auch zugefügt hatten, bei ihrer Wiedergeburt als Menschen mussten sie dieselben Schmerzen in Form von Krankheiten selbst ertragen. Mit Arzneimitteln der Menschenwelt ließen sie sich nicht heilen. Erst wenn diese karmische Kraft beseitigt war, heilte auch die Krankheit. Dies war vor 70 Jahren die karmische Vergeltung für Ärzte, die bei anderen Abtreibungen vornahmen.

Heute besteht die karmische Vergeltung für abtreibende Ärzte in der Menschenwelt darin, dass ihnen schon zu Lebzeiten auf ganzer Linie Segnungen und Lebenszeit abgezogen werden. Ihr Glück in Familie, Beruf und finanziellen Angelegenheiten wird insgesamt vermindert. Als Erstes treten Kopfschmerzen, Kreuz- und Rückenschmerzen sowie Schulter- und Handschmerzen auf. Nach ihrem Lebensende müssen sie zunächst für 100.000 Jahre in die Hölle des Zerstückelns, um ihre Vergeltung zu erleiden. Danach werden sie zur Bestrafung jeder der eben genannten Höllen zugewiesen. Ärzte, die heute bei anderen Abtreibungen vornehmen, töten täglich in großer Zahl; es sind viele Leben betroffen. Außerdem verursachen die heute verwendeten Abtreibungsinstrumente bei den Säuglingsgeistern größere Schäden und schwerere Folgewirkungen als früher. Deshalb säen die heutigen abtreibenden Ärzte auch schwereres schlechtes Karma.

Tatsächlich gibt es auch sehr viele Fälle, in denen die Abtreibung bei den Säuglingsgeistern Groll hervorruft und dadurch bei diesen werdenden Eltern Störungen durch Geister entstehen. Die Säuglingsgeister mit den gelben Befehlszeichen in den Händen, die du zuvor gesehen hast, gehen alle hinaus, um die werdenden Eltern aufzusuchen und ihren Groll zu vergelten. Genau das ist mit solchen Störungen durch Geister gemeint. Die dabei auftretenden Unglücksfälle umfassen ein breites Spektrum: In leichteren Fällen führen Besessenheit und anhaltende Krankheit dazu, dass man lange Medikamente einnehmen muss; in schweren Fällen besteht Lebensgefahr und dergleichen. Zudem waren viele dieser Kinder ursprünglich eigene Vorfahren, die zur Wiedergeburt gekommen waren.69

Ayu, besichtige jetzt einmal die ‚Hölle des Zerstückelns‘! Schreibe nach deiner Rückkehr ausführlich darüber, um die Menschen zu warnen!“

Ja, gern! Ich danke dem Richter der Unterwelt! Sofort begebe ich mich zur „Hölle des Zerstückelns“.

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