Frage: Ist das Buch „Die unerbittlichen Gesetze der Unterwelt“ wahr? Wer daran glaubt, für den gibt es das; wer nicht daran glaubt, für den gibt es das nicht. Wenn ich es gar nicht erst lese, habe ich es noch leichter.
Antwort: Wer daran glaubt, für den gibt es das; wer nicht daran glaubt, für den gibt es das nicht. Das gilt für alle gleichermaßen. Ob das, was in „Die unerbittlichen Gesetze der Unterwelt“ steht, wahr ist, muss anhand der vom Buddha gelehrten Gesetze von Ursache und Wirkung beurteilt werden. Das Buch beschreibt für die heutige Zeit einen kleinen Teil der schlechten karmischen Vergeltung in der Hölle ausführlich, um die Menschen zum Guten zu führen. Maßgeblich ist dabei nicht, ob man selbst etwas gesehen hat. So existieren auch die Himmelskörper im Weltraum nicht etwa deshalb nicht, weil wir sie aufgrund früherer wissenschaftlicher Grenzen noch nicht entdeckt hatten. Bedeutet etwas vorläufig nicht zu sehen schon, dass es nicht existiert? Streng genommen kann ein Mensch etwas also vorerst noch nicht gesehen haben, aber daraus nicht schließen, dass es mit Sicherheit nicht existiert.6
Wenn jeder überall seinen menschlichen Pflichten nachkommt, finden Körper und Geist zu Ausgeglichenheit, die Familien leben in Frieden und Freude und die Gesellschaft in Harmonie. Die Grundlage eines Landes sind seine Menschen, und die Wurzel des Menschen liegt in der Tugend. Genau deshalb gilt: Ohne Tugend kann ein Land nicht gedeihen, und ohne Tugend kann ein Mensch keinen festen Stand gewinnen!
Daolan, ehrerbietig mit zusammengelegten Handflächen
Die unerbittlichen Gesetze der Unterwelt – Band 2
Inhaltsverzeichnis
0. Vorwort der Autorin
1. Das Buch von Leben und Tod
2. Es war also alles längst niedergeschrieben! – Der Schicksalscode der Menschen und die Verlängerung oder Verkürzung ihrer Lebensspanne: Ein Blick in das Buch von Leben und Tod enthüllt himmlische Geheimnisse!
3. Endlich sehe ich den seit Langem überlieferten Schuldspiegel – Vor dem Podest des Schuldspiegels steht kein guter Mensch!