Ein vegetarisch ernährter Fötus wird auch als ‚schon im Mutterleib vegetarisch‘ bezeichnet. Die Weisheit eines schon im Mutterleib vegetarisch ernährten Kindes übertrifft gewiss die eines Fötus, der mit Fleisch ernährt wurde. Sein Körper wird gesünder sein, und außerdem lässt sich sein gutes angeborenes geistiges Licht bewahren. Dieser Punkt ist sehr wichtig. E1
Das angeborene Licht jedes Menschen wird nach seiner Geburt in der Menschenwelt nach und nach verunreinigt. Wenn das Rauchen einer Schwangeren beim Fötus zu angeborenen Mängeln führt, werden nach seiner Geburt mehr Zeit und verschiedene andere Ursachen und Bedingungen nötig sein, um diese angeborenen Mängel auszugleichen.
Raucher mindern nicht nur ihre eigenen Segnungen und ihre Lebensspanne. Wenn sie über längere Zeit bestimmte Nichtraucher in ihrer Umgebung dazu bringen, ihren Tabakrauch unmittelbar mit einzuatmen, müssen ihre Segnungen zusätzlich gemindert werden. Denn sie schädigen unmittelbar die Gesundheit anderer und begehen damit Handlungen, die anderen schaden, ihnen selbst keinen Nutzen bringen und ihre Segnungen mindern.
Jeden Menschen begleiten die mitgeborenen Gottheiten für das weiße, gute und das schwarze, schlechte Karma. Bei jeder Zigarette, die ein Raucher raucht, verzeichnet die für das schwarze Karma zuständige Gottheit sofort: eine Zigarette allein geraucht. Sobald sich dies zu einer Packung summiert hat, wird eine einmalige Minderung der Segnungen vermerkt. Diese Minderung äußert sich beispielsweise darin, dass man bei seinen Tätigkeiten auf verschiedene Hindernisse stößt, und dergleichen. Bei zwei oder mehr Packungen werden die Hindernisse größer. Sind beim Rauchen andere Menschen anwesend, wird die Minderung der Segnungen verstärkt. Dann kommt es beispielsweise zu schlechten zwischenmenschlichen Beziehungen, plötzlichen Beschimpfungen und ähnlichen zwischenmenschlichen Vorfällen. Bei langjährigen Rauchern wird neben den Segnungen auch die Lebensspanne gemindert.
Wenn einem Raucher ursprünglich bestimmt war, in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung zu bekommen, wird diese Segnung gestrichen. Oder nehmen wir einen Geschäftsmann: Eigentlich lief alles zu seiner Zufriedenheit, und er hätte eine bestimmte Summe verdienen können. Doch gerade im entscheidenden Augenblick tritt ein Problem auf, sodass er das Geschäft nicht abschließen kann, und Ähnliches. Das angeborene geistige Licht langjähriger Raucher wird allmählich schwinden. Am Ende ihres Lebens können sie nicht auf einem guten Daseinsweg wiedergeboren werden, sondern nur hinabstürzen, weil alles Licht ihres Körpers vom Rauch verdeckt ist.“
Ich sagte: „Richter! Ich möchte Sie etwas fragen: Mein Großvater väterlicherseits hat ebenfalls viele Jahre lang geraucht, und doch wurde er 92 Jahre alt! Das ist zum Schutzschild geworden, mit dem mein Vater meine Versuche abwehrt, ihn zum Aufhören zu bewegen!“
Der Richter sagte: „Ayu, Ihr Großvater war in seinem früheren Leben ein guter Mensch. Er hatte einige Segnungen angesammelt: ein langes Leben, zahlreiche Nachkommen und ein Haus voller Kinder und Enkel. In diesem Leben hätte seine Lebensspanne 102 Jahre betragen sollen. Leider wurden ihm durch das Rauchen bereits zehn Jahre davon abgezogen.
Ihr Großvater war von vornherein ein Mensch, dem ein langes Leben bestimmt war. Die 92 Jahre waren bereits seine verkürzte Lebensspanne. Er starb, weil seine Lungenfunktion stark nachgelassen hatte, er hustete und verhungerte, bis sein Atem erlosch. Dass Ihr Großvater vorzeitig aus dem Leben schied, lag jedoch nicht ausschließlich an der Verkürzung durch das Rauchen. Ein weiterer Grund hatte mit der Frau Ihres jüngeren Onkels väterlicherseits zu tun: Als Ihr Großvater 90 Jahre alt war und Ihre Großmutter gestorben war, gab es niemanden, der sich persönlich um ihn kümmerte. Ihre Tante misshandelte ihn, gab ihm im Alltag häufig nichts zu essen und beschimpfte ihn mit bösen Worten. Sie hatte ursprünglich nachdrücklich verlangt, Ihren Großvater zu betreuen, einzig mit dem Ziel, sich mit aller Kraft sein Vermögen anzueignen. Sie verstand Ursache und Wirkung nicht und glaubte, damit erfolgreich gewesen zu sein. Ihr Großvater hingegen entschied sich, um den Frieden in der Familie zu bewahren, alles allein zu ertragen und niemandem etwas zu sagen, bis er einsam starb. Eine weitere tatsächliche Todesursache Ihres Großvaters war das Verhungern. In dieser Angelegenheit trug er nicht nur Karma ab, sondern sammelte auch einige Segnungen. Deshalb konnte Ihr Großvater später, kurz nachdem Sie, Ayu, begonnen hatten, die Lehre des Buddha zu studieren, durch ein wenig Rezitation des Buddha-Namens in die Himmelswelt hinübergeleitet werden. Dies war die gute karmische Frucht davon, dass er vor seinem Tod alles ohne ein Wort der Klage ertragen und dadurch einen Teil seines Karmas abgetragen hatte. Ihre Tante dagegen säte sehr schweres schlechtes Karma.
Wegen eines derart schweren Verstoßes gegen die kindliche Pietät wird ihr einziger, über alles geliebter, braver Sohn sie in sechs Jahren verlassen. Damit sind ihre karmischen Folgen noch nicht erschöpft: Danach wird die Tochter Ihrer Tante ihr das gesamte Vermögen wegnehmen und sich ihr gegenüber ebenso pietätlos verhalten. Ihre Tante wird unter Schmerzen an einer Krankheit sterben.
Wie es heißt: Gutes und Böses finden am Ende immer ihre Vergeltung; Ursache und Wirkung sind gerecht – wen ließen sie ungeschoren?! Ich als Richter ermahne die Menschen der Welt: Handelt niemals gegen euer Gewissen. Alles, was ein Mensch tut, wird von den Behörden der Unterwelt aktenkundig gemacht. Wer viel Unrecht begeht, wird unweigerlich vom Himmel bestraft; wer aufrichtig Gutes tut, dem wird der Himmel gewiss Segnungen schenken. Behaltet meine Worte im Gedächtnis.“